Kaufleute von Borussia Dortmund sind die "Pannekoeppe" des Jahres
(sch)Es gibt zumindest eine Trophaee, die sich die Verantwortlichen
von Borussia Dortmund in diesem Jahr in die Vitrine stellen duerfen.
Die Ruhrgebietskarnevalisten von "Geierabend" kuerten die
BVB-Kaufleute zu den "Pannekoeppen" des Jahres 2004.
Der dazugehoerige Orden ist der schwerste der Welt. 25 Kilogramm
rostigen Stahl moechten die Ensemblemitglieder von "Geierabend" an die
Kaufleute des Vereins ueberreichen, die sich durch "konsequente
Gewinnausrichtung" um den Preis verdient gemacht haben. Grund fuer die
Ehrung: Der Verein laesst sich im Fussball-Sammelheft nicht mehr in
Vereinskluft ablichten. Die Klebebildchen zeigen Spieler in weissen
T-Shirts, anstelle des Wappens steht ein schwarz-gelber Fussball. Denn
die Borussen wollten dafuer mehr Geld als andere Vereine.
Diese Finanzpolitik war fuer das Publikum von "Geierabend" Grund
genug, die BVB-Kaufleute mit ueberwaeltigender Mehrheit zu den
"Pannekoeppen des Jahres" zu waehlen. An jedem der bisher 39
Spielabende stimmten die Zuschauer eindeutig fuer den BVB ab. Obwohl
das Ensemble bei der Nominierung noch nichts von den finanziellen
Problemen des Vereins ahnte, zeichnete sich das Ergebnis im Lauf der
Spielzeit ab. Spott fuer den Verein regnet es reichlich. "In Zukunft
kostet Fahnenschwingen im Stadion noch eine Gebuehr oder das Singen
von Fanliedern wird GEMA-pflichtig", betonte "Steiger" Martin Kaysh.
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Winfried Vorbeck [Only registered and activated users can see links. ]
Gut erkannt. Aktionen wie das mit dem Sammelheftchen, der Bau der
Indoor-Golf-Anlage und die Einrichtung des BVB Club verdienen den Preis
eindeutig. Von den Finanzen rede ich noch nicht mal.